Da geht´s lang...

  • Bewegung statt Unterricht

    In den letzten Tagen vor den Ferien haben die Schüler:innen der Martinus-Oberschule den Klassenraum gegen die Turnhalle eingetauscht. Auf dem Programm stand Hindernisbrennball. Bei diesem Spiel stehen Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Schnelligkeit aber auch strategisches Geschick im Vordergrund. In Turnierform spielten die jeweiligen Klassenstufen gegeneinander: Es wurde geschossen, geklettert, gesprungen und gekrabbelt. Anders als in den klassischen großen Sportspielen, nahmen hier alle Schüler einer Klasse gemeinsam teil. Ziel war es, die Schüler:innen generell wieder zu mehr körperlicher Aktivität zu motiviert, nachdem sie in den vergangenen Monaten vielfach dazu gezwungen waren, ihre Freizeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Corona hatte lange Zeit sportliche Aktivitäten stark eingeschränkt und über das Sportturnier konnten nun wieder Freude und Spaß an sportlicher Aktivität gewonnen werden, die hoffentlich mit in die Ferien oder sogar mit ins kommende Schuljahr genommen werden. Die Veranstaltung wurde insgesamt sehr gut angenommen und alle Beteiligten hatten viel Spaß. Dennoch stand der Wettkampfcharakter im Vordergrund und der Klassenzusammenhalt und Teamgeist wurden gefördert. Für die Zukunft ist es gut vorstellbar, dass wir die Sport-Woche vor den Sommerferien in dieser Form, auch aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen, künftig als festen Bestandteil integrieren werden.

    Die ersten Plätze nach Jahrgang:

    Klasse 5: 5a

    Klasse 6: 6c

    Klasse 7: 7a

    Klasse 8: 8d

    Klasse 9: 9c

  • Jahresabschluss im Hochseilgarten

    Zum Abschluss des Schuljahres besuchten die Schüler:innen der 8d den Hochseilgarten in Dankern. Nach kurzer Eingewöhnungszeit meisterten die Schüler:innen den anspruchsvollen Parcours doch sehr schnell. Ein besonderes Highlight stellten die Seilbahnen der Anlage dar. Am Ende waren aber doch auch viele froh, wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben. Abschließend gab es noch ein erfrischendes Eis zur Stärkung, bevor es wieder zurück zur Schule ging.

  • Besichtigung des Seniorenzentrums St. Martinus Haren

    Die Schüler:innen des Profils Gesundheit und Soziales besichtigten am Montag zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Griep und Frau Schmitt-Senger das Seniorenzentrum St. Martinus in Haren/ Ems. Schon seit vielen Jahren gibt es eine Kooperation zwischen der Martinus-Oberschule und dem Seniorenzentrum St. Martinus. Coronabedingt konnten in den Letzten 18 Monaten leider keine der geplanten Aktivitäten stattfinden. Heute ergab sich nun die Möglichkeit (vor Betreten des Hauses wurden alle Schüler durch Fachpersonal getestet) an einer Führung durchs Haus teilzunehmen. Frau Schmidt (Mitarbeiterin im begleitenden Dienst) führte die beiden Schülergruppen nacheinander durch das gesamte Haus und gab viele Erläuterungen, welche beruflichen Möglichkeiten es für Interessenten im Haus geben würde. Mit viel Optimismus hoffen wir, dass unsere geplanten Aktivitäten nach den Sommerferien wieder starten können.

  • Berufserkundungstag im Profil Gesundheit und Soziales

    Am Berufserkundungstag der Klassen 9c-e in der letzten Woche besuchten die Schüler:innen des Profils Gesundheit und Soziales, aufgeteilt auf zwei Gruppen, die ortsänsässigen Hotels der Familien Greive und Hagen. Durch spannende Vorträge über alle dort zu erlernenden Berufe und die jeweiligen Einsatzgebiete im Hotel- und Restaurantbetrieb bekamen sie ganz neue Einblicke und Erkenntnisse über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten. Im Anschluss gab es in beiden Häusern eine umfangreiche Hausführung mit Einsichtnahme in alle Bereiche des Hotelbetriebes. Die Schüler:innen wurden vom Frühstücksraum bis hin zu den einzelnen Hotelzimmern und der Küche durch die beiden Betriebe geführt. Wir bedanken uns herzlich bei den Familien Hagen und Greive für ihre Gastfreundschaft.

  • Ausstellung über die polnische Vergangenheit Harens

    Die Schüler:innen des 9. Jahrgangs besuchten im Rahmen des Geschichtsunterrichts die seit kurzem eröffnete Ausstellung über Haren – Maczków im Dokumentationszentrum in der Inselmühle. Hier erfuhren die Schüler:innen, dass ihre Heimatstadt nach dem Zweiten Weltkrieg ein besonderes Schicksal ereilte. Von 1945 bis 1948 musste die einheimische Bevölkerung ihre Häuser für polnische "Displaced Persons" räumen. Weiterhin wurde in der Ausstellung das Leben in der polnischen Enklave, wie auch die Situation der Harener Bürger:innen im Umland beleuchtet. Durch die Exkursionen konnten sich die Schüler:innen aktiv mit der Geschichte ihrer Heimatstadt auseinandersetzen. 

  • Golfen mal anders

    Am vergangenen Freitag besuchte die 9e mit ihrem Klassenlehrer Herrn Elixmann das Adventure-Golf-Gelände in Dankern. Um den Ausflug noch etwas interessanter zu gestalten, waren sowohl die Schüler:innen als auch Herr Elixmann aufwändig verkleidet. Entsprechend gut war die Laune, sodass auch leichte Schauer die Stimmung nicht drücken konnten und alle einen tollen Ausflug hatten. Sogar für eine kleine Siegerehrung der besten Golfer:innen war gesorgt.

  • Essstörungen- was bedeutet das?

    In der vergangenen Woche wurde für die Jahrgangsstufe 8 der Martinus-Oberschule ein Projekttag zum Thema Essstörungen organisiert. Anders als in den vergangenen Jahren, wurde das Projekt in diesem Jahr coronabedingt klassenweise durchgeführt und nicht jahrgangsübergreifend.

    Zur Einführung in die Thematik sahen die Schüler:innen den Dokumentarfilm „Wenn der Hunger zur Sucht wird“, der verschiedene Fallbeispiele von Jugendlichen und Erwachsenen, die an einer Essstörung leiden oder litten, zeigt. Während sie sich die Dokumentation ansahen, herrschte unter den Schüler:innen eine ruhige und gespannte Stimmung.


    Im Anschluss verteilten sich die Arbeitsgruppen, die im Vorfeld geschlechtsspezifisch aufgeteilt wurden, in ihre Gruppenräume, um dort zu den drei großen Formen der Essstörungen ( Magersucht, Bulimie und Esssucht) in arbeitsteiligen Gruppenarbeiten zu recherchieren und entsprechende Plakate zu gestalten.

    Anschließend gab es eine Reflektionseinheit in Form der Phantasiereise „Durch dick und dünn“, auf die sich die Schüler:innen entspannt und in bequemer und ruhiger Form einlassen konnten.

    Mit den Eindrücken der Phantiereise ging es danach an die Auswertung des persönlichen Essverhaltens. Mithilfe einer Umfrage konnte jede:r Schüler:in für sich persönlich das eigene  Essverhalten einschätzen und selbstständig anhand einer Vorlage auswerten.

    Zum Abschluss des Projekttages wurden typische Situationen in kleinen Rollenspielen nachgespielt und das Verhalten der betroffenen Personen dazu reflektiert.

  • Wandertag nach Dankern

    Nachdem im vergangenen Jahr der traditionelle Besuch im Freizeitpark Dankern coronabedingt ausfallen musste, konnten sich die Schüler:innen in diesem Jahr endlich wieder auf den Weg machen. Gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen wanderten die 5. bis 7. Klassen an verschiedenen Tagen von der Martinus-Oberschule den Weg am Haren-Rütenbrock-Kanal bis nach Dankern entlang. Bei überwiegend gutem Wetter nutzten die Schüler:innen die zahlreichen Angebote des Parks und hatten Gelegenheit bei kalten Getränken die zurückliegende Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen. Vor allem für die Jahrgänge 6 und 7 war es ein schöner gemeinsamer Abschluss des Schuljahres, bevor sie im kommenden Schuljahr in verschiedene Schulformen und neue Klassen aufgeteilt werden. 

  • Ausflug in den Hochseilgarten

    Zum Abschluss des Schuljahres verließen die Schüler:innen der 9d den Boden und wagten sich in die Höhen des Hochseilgartens in Dankern. Nach anfänglichem Zögern gewöhnten sich die Schüler:innen schnell an die wackeligen Konstruktionen und genossen die Aussicht. Auch von einem kurzen Regenschauer ließen sie sich nicht entmutigen. Am Ende waren aber alle froh, wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben.

  • Cuisine française an der Martinus-Oberschule

    Ganz im Zeichen der französischen Küche stand eine Aktion des Französischkurses der 9. Klassen. Gemeinsam mit Frau Lorenz zauberten die Schüler:innen herzhafte und süße Gaumenfreuden im französischen Stil. Nach einem deftigen Flammkuchen gab es zum Nachtisch süße Crepes. Auch einige neugierige Kolleg:innen, die in der Küche vorbeischauten, ergatterten einen der dünnen Pfannkuchen. Nach dem gemeinsamen Essen und Aufräumen waren alle Schüler:innen des Kurses sehr zufrieden mit dem kulinarischen Ausklang des Schuljahres.

  • Kanutouren auf dem Kanal

    Bei gutem Wetter nutzten in den vergangenen Tagen zahlreiche Klassen die schuleigenen Kanus, mit denen die "Matrosen" der Martinus-Oberschule den Haren-Rütenbrock-Kanal unsicher machten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Manövrieren, waren schnell alle Bootsbesatzungen aufeinander eingespielt. Verpflegung wurde unterwegs in Form von Kaffee, Kakao und Eis an Bord genommen. Unsere begleitenden Rettungsschwimmer mussten lediglich ein verlorenes Paddel aus dem Wasser ziehen, aber trocken blieben bei kleineren Wasserschlachten dennoch nicht alle. 

  • Besuch der Gedenkstätte Esterwegen

    Im Rahmen des Unterrichts beschäftigte sich der 9. Jahrgang im Fach Geschichte mit dem Thema Nationalsozialismus und den Emslandlagern. In diesem Zusammenhang besuchten die Klassen 9c, 9d und 9e mit Unterstützung der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten den Standort des ehemaligen Konzentrationslagers Esterwegen.

    Durch die beiden Guides der Gedenkstätte, Oliver Hemken und Paul Esders, wurden die Schülerinnen und Schüler bei diesem Besuch zunächst über die Entwicklung der Lager, die harte Arbeit im Moor, die Lebensbedingungen der Häftlinge sowie die Befreiung der Lager informiert. Anschließend ging es raus auf das ehemalige Lagergelände. Anhand der Bauüberreste, Fotos und der landschaftlichen Gestaltung konnten die ehemaligen Strukturen und Gebäude erahnt werden. Zum Schluss besuchten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung, wo sie sich Exponate aus der nationalsozialistischen Zeit ansehen und sich gezielt mit Einzelschicksalen auseinandersetzen konnten. Der Besuch des historischen Lernortes ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur Vergangenheit zu finden und einen authentischen Ort des Geschehens unweit ihres Heimatortes zu besuchen.

  • Schulentlassung der Martinus-Oberschule

    Quelle: Meppener Tagespost vom 03.07.2021

  • KLEINE ALLTAGSHELDEN 2020 Das sind die Gewinner im mittleren Emsland

    Geeste. Mit einer kleinen Feier wurden jetzt die „Kleinen Alltagshelden 2020“ geehrt. Allesamt eint eins: Den Blick für Mitmenschen und die Umwelt.

    „Ihr seid ein tolles Beispiel für gesellschaftliches Engagement in unserer Region“, sagte jetzt Landrat Marc-André Burgdorf im Beisein der Bürgermeister. 

    Zum siebten Mal hatten im Frühjahr der Landkreis, die Freiwilligenzentren und –agenturen im mittleren Emsland sowie die Meppener Tagespost in deren Verbreitungsgebiet unterstützt von den Volksbanken- und Raiffeisenbanken im nördlichen Emsland nach jungen Menschen gesucht, die sich im vergangenen Jahr in besonderer Weise für ihre Mitmenschen und der Umwelt hervorgetan hatten.

    Erneut war die Suche erfolgreich. Von überall her hatte es Vorschläge gegeben, 13 Einzelpersonen und Gruppen wurden nun geehrt in der Großraumsporthalle in Dalum. So etwa Schüler der Overbergschule Meppen und ebenso Schüler der Oberschule Haren, die sich in der Coronazeit Aktionen für ältere Menschen in Alten- und Pflegeheime überlegten. Zudem der Twister Tom Niemeyer, der mit seinem Vater Fensterkonzerte vor Pflegeheimen gab.

     

    Sonderpreis Klimaschutz

    Besondere Preise erhielten indes Mara und Ole Janzen aus Schöninghsdorf, Hannes Fels aus Meppen sowie Nele und Phil Nehus aus Wesuwe. Sie alle hatten entlang der Wege und in den Wäldern in ihren Orten immer wieder den achtlos weggeworfenen Müll gesammelt. 

    „Ein wichtiger Beitrag für die Umwelt“, wie Frank Thiel als Sprecher der Kreisarbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken des nördlichen Emslandes fand. Auch er hatte bei privaten Spaziergängen des Öfteren Müll gesehen. „Euer Engagement animiert andere dazu, auch diesen Unrat einzusammeln“, war er sich sicher.

     

    Spende für die Harener Tafel

    Nicht minder gut gewürdigt wurden weitere Aktionen. So hatte der Harener Lukas Deymann im vergangenen Jahr gleich zweimal sein Sparschwein geplündert und mit dem Geld der Harener Tafel Lebensmittel zur Verfügung gestellt. Ähnlich handelten Schüler des Gymnasiums Haren. Vanessa Lorenz und Julian Kathmann wurden dafür ausgezeichnet, während die Harener Hendrik und Simon Wobken fleißig Altkleider für die Aktion Pater Hagen sammelten.

    Weil die Dalumer Marie, Sofie und Jonas Gügelmeyer im vergangenen Jahr mit einer Schnitzeljagd durchs Dorf für Abwechslung im Corona-Alltag für viele Kinder und Jugendliche im Ort gesorgt hatten, wurde sie ebenso mit einem Preis ausgezeichnet wie die Messdienergruppe Altarflitzer in Geeste. 

     

    Siegerin aus Twist

    Nicht zu vergessen der fünfjährige Arthur. Er kümmert sich liebevoll um seine Schwester Mia, die unter einer schweren kognitiven Behinderung und an Epilepsie leidet. „Arthur muss sich sehr zurücknehmen und tut dies in bewundernswerter Weise“, erklärte Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein auf der Veranstaltung.

    „Ihr alle hättet den ersten Preis verdient gehabt“, sagte dabei Christian Hüser vom Freiwilligenzentrum Meppen. Weil es aber nur einen geben konnte, hätte die Jury sich auf die Schülerin Sophia Rolfes aus Twist geeinigt. „Streitschlichter, Klassensprecher, Medienscout, Kassenwart der Schülerfirma und vieles mehr, eine große Bandbreite an Ehrenämtern“, wie Landrat Marc-André Burgdorf feststellt.

     „Auch wenn euch euer Einsatz selbstverständlich vorkommt, so ist er es eben nicht“, sagt er dabei in Richtung aller Geehrten. „Euer Einsatz sorgt dafür, dass auch andere mitmachen“, erläuterte der Landkreischef die Wichtigkeit der Veranstaltung.

     

    Text und Fotos: Matthias Engelken

    Quelle: https://www.noz.de/lokales/geeste/artikel/2354765/alltagshelden-2020-das-sind-die-gewinner-im-mittleren-emsland (Stand: 02.07.2021.)

    Ehrung der Schüler:innen der Martinus-Oberschule für ihr Engagement.

     

    Foto: Schmitt-Senger

  • Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss!

  • "Tulpen für Brot"

    Zum wiederholten Mal nahmen die Schüler:innen der 8. Klassen der Martinus-Oberschule an der Aktion „Tulpen für Brot“ teil. Organisiert wird dieses Projekt von der Welthungerhilfe, die den teilnehmenden Schulen Tulpenzwiebeln zur Verfügung stellt. Wenn dann im Frühjahr die Tulpen blühen, können diese verkauft werden. Der Erlös kommt der Welthungerhilfe zugute. In diesem Jahr hatte die Martinus-Oberschule 300 Blumenzwiebeln gesponsert bekommen, die im Herbst unter der Aufsicht von Frau Schmitt-Senger von den Schüler:innen auf unserer schuleigenen Streuobstwiese gesetzt wurden. Durch Corona war ein Verkauf der Tulpen auf dem Wochenmarkt in diesem Frühjahr nicht möglich. Doch auch die Lehrer:innen waren dankbare Abnehmer, sodass am Ende ein Spendenbetrag von 180€ an die Welthungerhilfe überwiesen werden konnte.

  • Ausgewogene und gesunde Ernährung an der Martinus-Oberschule

    Haren. Welche Nährstoffe Obst und Gemüse liefern, wie es angebaut wird und was sich daraus machen lässt, lernten Schüler der Jahrgangsstufe 7 der Martinus-Oberschule Haren in der „Mobil Kochschule“.

    Einmal selbst am Kochherd stehen und eine leckere und gesunde Mahlzeit zubereiten. Dieses Ziel stand am Ende des regelmäßigen Projektes „Kochen macht Schule“ der Krankenkasse Mobil, welches die Schüler und Schülerinnen der Martinus-Oberschule Haren für das Thema „Ausgewogene und gesunde Ernährung“ sensibilisieren soll.

    Zusammen mit der Ernährungsberaterin und Diätassistentin Anja Schöne wurden im ersten Teil des Projekttages theoretische Zusammenhänge erarbeitet. Welche Nährstoffe liefern Obst und Gemüse? Wie wird es angebaut und was lässt sich aus Obst und Gemüse zubereiten? Über diese und weitere wichtige Fragen näherten sich die 14 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c dem Thema zunächst an, ehe sie die Küche der Martinus-Oberschule erobern konnten. Die Jugendlichen begaben sich auf einen Exkurs quer über und durch die Ernährungspyramide. Diese gibt Empfehlungen für eine gesunde Ernährung des Menschen. Die Schüler erhielten umfangreiche Erläuterungen zu Inhaltsstoffen von Lebensmitteln, deren Herkunft, Lagerung und Geschmacksrichtungen. Das besondere Augenmerk legte die Referentin auf regionales und saisonales Obst und Gemüse. Aber auch Granatapfel oder Mango hatte Anja Schöne im Angebot. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Kinder deutlich mehr Interesse am Thema gesunder Ernährung haben und schneller lernen, wenn sie im direkten Kontakt zu den Lebensmitteln stehen“, sagte die Ernährungsberaterin.

    Daher gab es direkt im Anschluss an die ausführliche theoretische Einheit einen leckeren Smoothie aus gefrorener Mango, Banane, Wasser und etwas Fruchtsaft. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.

    Danach ging es dann auch für die Kinder richtig zur Sache und es hieß Schürze an und ran an den Herd. Zusammen mit dem Koch Arno Tessmer bereiteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Kleingruppen ein ganzes Menü mit Salat, Suppe und Hühnchen auf Gemüsebett mit frischen Kräutern zu. Für das Zubereiten brachte Arno Tessmer frische Lebensmittel, Salate und Obst aus der Region mit.

    „Es darf eigentlich nicht sein, dass man zu faul ist, gesund zu leben. Eine ausgewogene Ernährung in jungen Jahren ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung, und deswegen versuchen wir so früh wie möglich, den Teilnehmern einen bewussten und gesunden Umgang mit Obst und Gemüse zu vermitteln“, sagte Anja Schöne. Auch die Koordinatorin für Präventionsaufgaben der Martinus-Oberschule, Ursula Schmitt-Senger, war mit dem Verlauf des Projektes sehr zufrieden. „Es ist das dritte Mal, dass dieses Projekt bei uns in der Schule stattfindet und den Kindern macht es sichtlich Spaß. Es wäre bestimmt nicht verkehrt, wenn wir die Ernährungsexperten noch das ein oder andere Mal bei uns zu Gast haben.“

    Zum Abschluss dieses gelungenen Projekttages setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Ausbildern zusammen, um ihre selbst zubereiteten Gerichte gemeinsam zu genießen. Und wie es sich nach dem gemeinsamen Kochen und gemütlichen Essen gehört, wurde gemeinsam wieder Ordnung in die Küche gebracht.

    Die Martinus-Oberschule schaut bereits dem nächsten Projekttag für weitere Schülerinnen und Schüler im Juli entgegen, bei dem sie wieder etwas über eine der alltäglichsten und doch wichtigsten Dinge überhaupt lernen: Gutes Essen.

     

    (Quelle Text: EL am Sonntag vom 20.06.2021) 

  • Harener BürgerInnen ergänzen das Projekt zum Anne-Frank-Tag

    Nachdem unser Projekt zum Anne-Frank-Tag durch verschiedene Zeitungsartikel vorgestellt worden war, bekam die Martinus-Oberschule von vielen Seiten positive Rückmeldung für das Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus. Auch die Tatsache, dass wir uns diesbezüglich mit der Harener Geschichte auseinandergesetzt haben, stieß auf viel Zustimmung.

    Aufgrund dieses Projektes, von dem er in der Meppener Tagespost gelesen hatte, meldete sich Herr Wilhelm Menke bei uns. Er war lange Jahre Vorsitzender des Harener Heimatvereins und hat in den letzten Jahren mehrere Bücher über die Harener Regionalgeschichte verfasst.

    Er wies uns darauf hin, dass es noch zwei Harener Bürger gäbe, die sich perfekt in unser Projekt einfügen würden, da sie sich durch ihr Engagement und ihre Zivilcourage im Dritten Reich für die jüdischen Harener eingesetzt hätten.

    Bei einem kurzen Treffen, bei dem sich Herr Menke selbst einen Eindruck unserer Ausstellung machen konnte, stellte er uns zudem Materialien und Informationen zur Verfügung, sodass wir die Ausstellung um zwei weitere Plakate bereichern konnten.

    Einerseits wird jetzt auch Frau Lammers vorgestellt, die für ihre Hilfe gegenüber ihren jüdischen Mitbürgern für mehrere Wochen in Gestapo-Haft ging. Andererseits können sich die Schüler nun auch mit Dr. Knappe auseinandersetzen, der sich als Arzt unter anderem in der Reichspogromnacht um die Opfer nationalsozialistischer Gewalt kümmerte. Ergänzt werden die kurzen Beschreibungen ihrer Zivilcourage durch einige zeitgenössische Dokumente.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Menke für die Unterstützung unseres Projektes.

  • ZEICHEN GEGEN DAS VERGESSEN Harener Schüler erarbeiten eine Ausstellung zur Jüdin Anne Frank

    Haren. Schüler der Martinus-Oberschule Haren haben sich mit dem Lebensweg der von der NS-Diktatur verfolgten Jüdin Anne Frank auseinandergesetzt und eine Ausstellung gestaltet.

    Mit dem tragischen Lebensweg von Anne Frank, die 1945 im Alter von 16 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet wurde, haben sich die Schüler der neunten Klassen sowie einer siebten Klasse im Rahmen ihres Geschichts-, Politik- und Religionsunterrichts beschäftigt. Auch die Gründe für den noch heute vorkommenden Antisemitismus in Deutschland war Thema in verschiedenen Projekten. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten haben die Schüler mit Hilfe ihrer Fachlehrer in einer Ausstellung zusammengefasst. Sie wird am 12. Juni, dem Anne Frank-Tag, eröffnet.

    Anne-Frank-Haus stellte Materialien

    „Im ersten Teil der Ausstellung geht es um Anne Frank selbst“, sagt Lehrer Danny Magdeburg. Er hat das Projekt gemeinsam mit Kollegin Anika Griep und zwei weiteren Fachlehrern betreut. „Die Materialien für diesen Teil wurden vom Anne-Frank-Haus gestellt, die uns außerdem mit vielen Informationen und Angeboten sehr unterstützt haben“, berichtet Griep. Zusätzlich haben sich die Schüler mit dem Schicksal der Juden in Haren sowie dem Judentum im Allgemeinen auseinandergesetzt. Im Fach Religion hat eine siebte Klasse dazu E-Books erstellt, die über einen QR-Code abgerufen werden können, der sich auf einem Plakat in der Ausstellung befindet.

    In einem weiteren Ausstellungsbereich sind Lapbooks zu sehen. In diesen aufwändig gestalteten Faltbüchern haben Schüler Materialien über Personen zusammengetragen, die verfolgte Juden unterstützten. „Das waren Bürger, die Zivilcourage besaßen und den Juden aus Menschlichkeit halfen“, sagt Griep. Wie wichtig es ist, Zivilcourage zu zeigen, soll auch den Schülern vermittelt werden. „Man muss sich nicht in Gefahr bringen, kann sich aber gegen Antisemitismus stellen und Menschen in Not und Opfern von Diskriminierung nach seinen Möglichkeiten unterstützen“, so Magdeburg.

    Im dritten und vierten Ausstellungsteil Martinus-Oberschule Haren der stehen die Gründe für Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung im Mittelpunkt. „Die Schüler sind der Frage nachgegangen, warum es unangemessen ist, die Corona-Maßnahmen mit dem zu vergleichen, was Anne Frank durchmachen musste“, erklärt Magdeburg. So werden die während der Proteste zu den Corona-Maßnahmen gezogenen Vergleiche zur NS-Diktatur behandelt und die damit zusammenhängende Gefahr der Verharmlosung des von den Juden erlittenen Leids thematisiert. Schüler haben in einem fiktiven WhatsApp-Chat zwischen Anne und ihrer Schwester Margot Frank herausgearbeitet, was die Geschwister Frank von den sogenannten Querdenker-Protesten halten würden.

    Gegen Rassismus und Antisemitismus

    Für die Ausstellung haben Schüler außerdem eine „Broschüre gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ erarbeitet. Hier gibt es Informationen zu den Themen und Tipps, was unternommen werden kann, um Opfern zu helfen.

    Beide Lehrer loben den Einsatz ihrer Schüler. „Vieles wurde auf digitalem Weg vorbereitet“, sagt Griep. Im Homeschooling wurden Teams gebildet, die sich mit einem der Themen beschäftigten. Dies sei mit Hilfe digitaler Medien gut gelungen. „Als der Präsenzunterricht im Szenario B wieder möglich war, konnten wir dann unsere Ergebnisse zusammentragen und gemeinsam besprechen“, ergänzt Magdeburg.

     

    Text und Bilder: Heinrich Schepers

    Quelle: https://www.noz.de/lokales/haren/artikel/2331096/harener-schueler-konzipieren-eine-ausstellung-zur-juedin-anne-frank (Stand: 11.06.2021)

  • Biber undercover - Die Klasse 5c nimmt am Schreib- und Kreativwettbewerb der Aktion "Welttag des Buches 2021" teil

    Jedes Jahr werden zum Welttag des Buches tolle Abenteuerbücher im Rahmen der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" verschenkt, an der sich die Martinus-Oberschule und unsere lieben Nachbarn von der Giraffenbuchhandlung wieder beteiligt haben.
    Dieses Jahr bekamen wir den Comicroman BIBER UNDERCOVER von R. Bertram und T. Grubing (cbj Verlag), welcher die witzige Geschichte eines ausgestopften Bibers erzählt, der durch ein fehlgeschlagenes Chemie-Experiment plötzlich lebendig wird. Sowohl im Kunst- als auch im Deutschunterricht wurde dazu mit großem Eifer gearbeitet. Hier entstanden tolle Texte und Bilder, die wir beim großen Schreib- und Kreativwettbewerb eingereicht haben.

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