Da geht´s lang...

  • Weihnachtsgrüße der Martinus-Oberschule

  •  Weihnachtskarten für das Seniorenheim

    Die Schüler:innen des Profils Gesundheit und Soziales aus den Klassen 9 und 10 haben auch in diesem Jahr wieder Weihnachtskarten für die Bewohner:innen des Seniorenzentrums St. Martinus gebastelt. Dabei wurden der Kreativität in der Gestaltung der Karten keine Grenzen gesetzt. Mit kleinen Gedichten und weihnachtlichen Sprüchen soll so den Bewohner:innen eine Freude zum Weihnachtsfest gemacht werden.

  • Alle Jahre wieder...

    ... wird die riesige Wasserrutsche im Hallenbad Haren aufgestellt. Das aufblasbare Highlight faszinierte auch in diesem Jahr die Schüler:innen der Klasse 6c beim Weihnachtsschwimmen. Die Matten, Reifen und Bälle wurden gerne zum Spielen genutzt und bereiteten den Kindern viel Freude. Letztes Jahr musste wegen Corona leider auf das weihnachtliche Baden verzichtet werden. Umso dankbarer sind wir, dass die Bademeister trotz der kleinen Gruppe keine Mühen gescheut haben, um den Schüler:innen bei lauter Weihnachtsmusik einen schönen Vormittag zu bescheren.

  • Lesewettbewerb der 6. Klassen an der Martinus-Oberschule-Haren

    Am Dienstag, den 07.12.2021, fand unser diesjähriger Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Zuvor wurden bereits die Sieger:innen der jeweiligen Klassen ermittelt, die nun im Finale gegeneinander antraten. Zunächst einmal las jede/r Schüler:in eine Textstelle aus seinem/ihrem Lieblingsbuch vor. Im Anschluss daran bestand die Herausforderung darin, einen fremden Text flüssig und betont vorzutragen. Nach tollen und spannenden Lesevorträgen aller drei Klassensieger ermittelte eine Jury, bestehend aus Frau Albers-Stahl, Frau Roelfes und Herr Ameln, den Schulsieger. Mit einem knappen Ergebnis konnte sich Max Kunz aus der Klasse 6b durchsetzen und vertritt in der nächsten Runde des Lesewettbewerbs die Martinus-Oberschule beim Regionalentscheid 2022. Den zweiten Platz belegte Tamia-Kiara aus der Klasse 6c, die sich ebenfalls als Leseprofi beweisen konnte.Wir drücken Max für den anstehenden Lesewettbewerb im neuen Jahr die Daumen!

  • St. Nikolaus besucht die 5. Klassen

    Auch wenn der heilige Nikolaus in diesem Jahr nicht durch die Harener Innenstadt ziehen konnte, hat er es sich nicht nehmen lassen, die 5. Klassen der Martinus-Oberschule zu besuchen. Gefolgt von seinen beiden Begleitern, besuchte er die einzelnen Klassen und überprüfte in seinem goldenen Buch, ob auch alle Schüler:innen brav gewesen sind. Selbstverständlich gab es nichts zu beanstanden, sodass alle Schüler:innen eine kleine Belohnung vom Nikolaus bekamen. Anschließend begab sich der Nikolaus noch ins Lehrerzimmer, wo er nun doch ein paar Rügen verteilen musste, weil nicht genügend Lehrer:innen ein Gedicht gelernt hatten. Am Ende gab es aber auch hier eine Kleinigkeit für alle Lehrkräfte. 

  • EmsTV berichtet über Gesundheitsprojekt

    Der Lokalsender EmsTV hat uns besucht und einen Beitrag zu unserem Ernährungs- und Sportprojekt "Fit fürs Leben" gedreht.

  • Advent - die Zeit der Erwartung

    Das Wort „Advent“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“. Im Advent bereiten sich die Menschen auf Weihnachten vor. Es wird die Ankunft von Jesus Christus gefeiert. Auch ein Adventskranz gehört für viele zum Advent. An jedem der vier Adventssonntage, also den vier Sonntagen vor Weihnachten, wird eine Kerze mehr angezündet. Schüler:innen der Martinus-Oberschule sind dieser Aufforderung gefolgt und haben sich Gedanken darüber gemacht, wie man genau diese Zeit der Erwartung für die Bewohner des Seniorenzentrums St. Martinus in Haren gestalten kann. Dazu gestalteten Sie für die Wohngruppen des Seniorenzentrums ganz besondere Adventskisten zur Begleitung der Vorweihnachtszeit, die nun vor Ort übergeben wurden. ​​​​​​​

    Seit Jahren pflegen das Seniorenzentrum St. Martinus und die Martinus-Oberschule Haren einen intensiven Austausch in Form einer Kooperation. Schüler:innen des Profils Gesundheit und Soziales begleiten dabei die Bewohner des Seniorenzentrums an verschiedenen Nachmittagen im gesamten Jahr bei unterschiedlichen Aktionen. Sie lesen gemeinsam mit den Senioren Geschichten, spielen, backen, basteln, trinken Kaffee und erzählen einander aus ihrem Alltag oder aus vergangenen Tagen. Für die Adventskisten wurden viele heitere, besinnliche oder auch traurige Geschichten zur Weihnachtszeit zusammengetragen. Bei der künstlerischen Gestaltung zur Umsetzung des Projekts gab es keine Grenzen und auch die Einbindung von Texten und Liedern in plattdeutscher Sprache kam nicht zu kurz. Angeleitet von ihren beiden Lehrerinnen, Frau Schmitt-Senger und Frau Griep, fanden die Schüler:innen tolle Ideen zur Ausgestaltung der Adventskiste. Viele der Vorlesegeschichten wurden mit QR-Codes versehen. Beim Scannen des Codes wird man direkt zu einem Weihnachtslied geleitet. So erklingt an jedem einzelnen Tag im Advent ein anderes Weihnachtslied zur Freude der jeweiligen Wohngruppe. Ein Advent ohne Licht und Glanz, ohne Hoffnung und Sehnsucht, Wünsche und Erinnerungen – unvorstellbar.

  • Positives Resümee zum 7. Harener Informationstag (HIT)

    Auch für die Berufsorientierung bedeutet Corona Einschränkungen. Durch die Pandemie wird eine intensive und breitgefächerte Information über die eigene berufliche oder schulische Zukunft für viele Schüler:innen erschwert. Hierbei wirkt sich vor allem negativ aus, dass viele praktische Eindrücke durch die Einschränkung der Praktika nicht gewonnen werden können, die den Schüler:innen später als Entscheidungsgrundlage dienen und Kontakte für die Zeit nach der Schule herstellen. Hierdurch gewann der 7. Harener Informationstag (HIT) am 13.11.2021 zusätzlich an Bedeutung, da er einen weiteren wichtigen Knotenpunkt zwischen Schule und Praxis bildet. Um 8.45 Uhr wurde die Messe, die unter 2G-Bedingungen stattfand, offiziell von Bürgermeister Markus Honnigfort eröffnet.

    Um die Frage „Was kommt nach dem Schulabschluss?“ zu beantworten, lud die Stadt Haren über 400 Schüler:innen und deren Eltern aus den Klassen 8-10 der städtischen Schulen ein, um sich bei rund 65 Ausstellern über betriebliche und schulische Bildungsmöglichkeiten zu informieren und sich einen breiten Überblick über mögliche Perspektiven zu verschaffen.

    Die unterschiedlichsten Aussteller aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleitungen und Schulen standen den Schüler:innen Rede und Antwort. Für Interessierte bestand teilweise sogar die Möglichkeit, Termine für eine Betriebsbesichtigung zu vereinbaren. So bot der HIT den Schüler:innen eine hervorragende Gelegenheit, mit Betrieben und weiterführenden Schulen in Kontakt zu kommen. Um sich auf die Messe vorbereiten zu können, hatten alle Schüler:innen ein Messeheft erhalten, in dem sie bereits vorab interessante Unternehmen markieren und mit Hilfe eines Lageplans ansteuern konnten. An den Ausstellungsständen fertigten die Schüler:innen dann ein kurzes Protokoll mit wesentlichen Informationen, Ansprechpartnern und Kontaktdaten an, welches für künftige Praktika und Bewerbungsprozesse wieder herangezogen werden kann. Um die Messe zudem noch interessanter zu gestalten, machten zudem einige Unternehmen durch Gewinnspiele oder Baustellensimulatoren auf sich aufmerksam.

    Bereits seit 2009 findet der HIT alle zwei Jahre im November statt. Im Vorfeld sind vier Lehrkräfte der beteiligten Schulen über ein Jahr mit der Organisation der Messe beschäftigt. Der enorme Aufwand lohnt sich: Das Engagement der angefragten Unternehmen und Schulen war in diesem Jahr so groß, dass es bereits doppelt so viele Aussteller gab, wie beim ersten HIT.

    Die Teilnahme bietet auch den Unternehmen attraktive Möglichkeiten: Sie können durch ihre Teilnahme den Schüler:innen nicht nur bei der Berufswahl helfen, sondern ebenfalls frühzeitig Kontakt zu potenziellen Auszubilden knüpfen. So haben die Aussteller hier die Möglichkeit, sich dem interessierten Publikum vorzustellen und für sich als Arbeitgeber zu werben. Besonders vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels gewinnt dies an Bedeutung, um junge Nachwuchskräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

    Sowohl die Schüler:innen, als auch die ausstellenden Unternehmen gaben sehr positive Rückmeldung zum HIT. Erste Bewerbungen für die kommenden Praktika der 9. Klassen wurden bereits auf den Weg gebracht.

  • Hoch hinaus - Ausflug der 8. Klassen ins Oldenbloc

    Gemeinsam mit ihren Klassenlehrer:innen unternahmen die 8. Klassen der Martinus-Oberschule einen Tagesausflug, bei dem ausnahmsweise mal nicht nur die schulische Bildung, sondern vor allem die körperliche Fitness in den Fokus gesetzt wurde. Mit dem Bus fuhren jeweils zwei Klassen an zwei Tagen gemeinsam nach Oldenburg in die Kletterhalle "Oldenbloc".

    Nach einer kurzen Einweisung durch die Trainer:innen vor Ort, durften die Schüler:innen sich an unterschiedlichsten Boulderwänden mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausprobieren. Nach anfänglichem Zögern erklommen die Schüler:innen auch die höchsten Punkte der Halle und wagten sich auch an anspruchsvolle Routen. Bei der Überwindung der Angst half den Schüler:innen die Tatsache, dass sie bei einem Sturz auf dem weichen Spezialboden landeten. Nichtsdestotrotz sind viele Schüler:innen bei diesem Ausflug über ihren Schatten gesprungen und können wirklich stolz auf ihre Leistungen sein.

    Nach den Anstrengungen in der Kletterhalle ging es dann für alle zu Fuß in die Oldenburger Innenstadt, wo die Schüler:innen nach einer kurzen Stärkung die verschiedenen Geschäfte erkundeten und auch das ein oder andere Souvenir erstanden.

    Insgesamt diente dieser Ausflug nicht nur der Unterhaltung und der Fitness, sondern auch dem besseren Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl der Klassen, die zu Beginn des Schuljahres aus den ehemaligen 7. Klassen neu zusammengesetzt wurden. Wer sich bei Kletteraktionen an der Boulderwand gegenseitig anfeuert und unterstützt, meistert auch den Schulalltag im Klassenzimmer besser zusammen.

     

  • Weihnachtsbasteln mit den Paten

    Wie in jedem Jahr in den Wochen vor den Weihnachtsferien bastelten die 5. Klassen bei selbstgebackenen Plätzchen und leckeren Lebkuchen gemeinsam mit ihren Paten weihnachtliche Fensterbilder für ihre Klassenräume. Abschließend wurde die bunte Dekorationen  gemeinsam an die Fenster geklebt. So kann die Weihnachtszeit starten.

  • Martinus-Oberschule spendet zum 6. Mal an die Harener Tafel

    Bereits zum 6. Mal in Folge konnten Frau Ströer und ihre Mitarbeiter:innen von der Harener Tafel eine Spende der Martinus Oberschule Haren von über 800 haltbaren Lebensmittel entgegennehmen. Die Martinus Oberschule lädt ihre Schüler:innen ganz im Sinne vom heiligen Sankt Martin ein, langhaltende Lebensmittel mitzubringen, die dann gesammelt werden und der Tafel Haren zugutekommen. Dabei bringen jeweils immer zwei Schuljahrgänge ausgewählte Lebensmittel mit, damit eine möglichst breite Streuung an Lebensmittel gewährleistet ist. In diesem Jahr konnten z.B. 31x Zucker, 178 Konserven, 49x Mehl, 171x Nudeln, 26x Reis, 64x Milch, 33x Marmelade, 29x Öl u.v.m. an die Tafel übergeben werden. Insgesamt lässt sich sagen, dass bisher mehr als 4800 Lebensmittel gespendet werden konnten.

    Frau Ströer bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten und bei den Organisatorinnen Marion Mecklenborg, Claudia de Witt und Maria Hagel, die mit den Klassen 8 und 10 das Projekt durchführten. Gerade die langhaltenden Lebensmittel sind wichtig und gut für die Tafel, da man so die Möglichkeit hat, die Lebensmittel einzuteilen und weit bis ins neue Jahr darüber zu verfügen, erklärte sie. Spenden nimmt die Tafel Haren gerne immer donnerstags in Absprache entgegen.

  • Neue Outfits der Paten

    Um die besondere Bedeutung der Paten für unsere Schule und vor allem für unsere jüngeren Schüler:innen zu unterstreichen, wurden alle Paten mit einem neuen Outfit ausgestattet. In diesem Rahmen bedanken für uns herzlich bei der Firma Ekaha aus Sögel für ihr Sponsoring.

  • Förderverein überreicht Balltrichter an Schülerschaft

    Gemeinsam mit Schatzmeisterin Renate Conen überreichte heute Nicole Helle, Vorsitzende des Fördervereins der Martinus-Oberschule, einen neuen Balltrichter an die Schülerschaft. Die Übergabe war eigentlich bereits für den Sommer geplant, konnte aber u.a. aufgrund der Coronalage erst jetzt realisiert werden. Die Installation ist neben dem Soccerfeld, das ebenfalls maßgeblich vom Förderverein mitfinanziert wurde, eine weitere Ergänzung des Schulgeländes, um die Gesundheitsförderung der Schüler:innen weiter zu entwickeln. Die Schüler bräuchten möglichst viel Bewegung in den Pausen, um sich während des Unterrichts gut konzentrieren zu können, so Helle. Die Schülerschaft der Martinus-Oberschule freute sich über diese Bereicherung des Pausenhofs.

  • "KomA" - Kontrollierter Umgang mit Alkohol

    In den letzten Tagen wurde in der Jahrgangsstufe 9 der Martinus-Oberschule Haren zum wiederholten Mal das Alkoholpräventionsprogramm Koma durchgeführt. Bereits 2006 war das Präventionsprojekt ins Leben gerufen worden, um Jugendliche über Alkohol zu informieren und ihnen den verantwortungsvollen Umgang damit näherzubringen, ohne ihnen aber das Trinken generell verbieten zu wollen.

    In dem Programm des Landkreises Emsland arbeiten mehrere Kooperationspartner zusammen. So ist ein Projekt der kommunalen und katholischen Jugendarbeit und den Fachambulanzen Sucht im Landkreis Emsland entstanden, das Schüler:innen den bewussten Umgang mit Alkohol vermittelt und Lösungsmöglichkeiten bei Problemen aufzeigt. 

    Das Projekt gibt gibt den heranwachsenden einen Raum, in dem sie ehrlich und unverblümt von ihren Erfahrungen mit Alkohol berichten, ihre Erlebnisse austauschen und Fragen stellen können. Kommunikation ist hierbei alles, Grundlage des Projektes bilden Gespräche. Nach sechs Wochen gibt es ein Nachtreffen. Die Teilnehmer sollen berichten, was von den Projektinhalten hängengeblieben ist. Sie berichten, ob sie den ein oder anderen Tipp umgesetzt haben.

    Zusätzlich wird den Jugendlichen der richtige Umgang mit Betrunkenen gezeigt. Die Schüler erfahren, wie sie dem angetrunkenen Freund helfen oder zur Not auch in die stabile Seitenlage bringen können. Das Projekt schult so nicht nur den Blick auf das eigene Konsumverhalten, sondern zeigt den jungen Menschen in den Schulen auch Wege, um in Notfällen richtig zu agieren.

  • Schwester Kunigunde: Schüler:innen lernen berühmte Harenerin genauer kennen

    Gemeinsam mit Frau Schepers und ihrer Lehrerin Frau Griep besuchte der WPK 8 Geschichte einige Wirkungsstätten von Schwester Kunigunde, einer der berühmtesten Persönlichkeiten unserer Stadt. Frau Schepers informierte die Schüler:innen an verschiedenen Orten über das Leben und das Wirken der Ordensschwester. So ließ sie z. B. den Bau einer Schutzengelstatue in Auftrag geben, was von den Nationalsozialisten nicht gern gesehen war. Diese Statue sollte den Menschen Kraft und Hoffnung in der schweren Zeit des Krieges geben. Heute ist die Statue am Elisabeth Kindergarten zu sehen. An der Martinuskirche erfuhren die Schüler:innen, wie Schwester Kunigunde am 8. April 1945, am Ende des Zweiten Weltkrieges, unter Lebensgefahr die Stadt vor weiteren Beschüssen der Kanadier schützte, indem sie ein weißes Bettlaken, dass sie sich von einem Nachbarn auslieh, aus dem Turm der Kirche hielt. Auch nach dem Krieg stand sie der Bevölkerung rund um das Stadtgebiet viele Jahre zur Seite und unterstützte sie z.B. in Zeiten des Hochwassers. Abschließend erfuhren die Schüler:innen, dass die Stadt Haren durch die Verdienste von Theresia Schepers - so hieß Schwester Kunigunde mit bürgerlichem Namen - zum vierzigsten Frauenort werden konnte. Die Frauenorte gehören zu einem Projekt, durch das starke Frauen in Deutschland für ihr Lebenswerk als historische Vorbilder geehrt werden.

     

  • SPINNING STATT UNTERRICHT Nach Corona: Wie die Harener Oberschule ihre Schüler wieder fit macht

    Haren. Fehlende Fitness, kaum Kondition: Die Corona-Pandemie hinterlässt Spuren bei Kindern. Dem begegnet die Martinus-Oberschule in Haren mit einem Projekt. Schüler, Lehrer, Fitnesscoaches und Landfrauen sind dort gefordert.

    Kopfschüttelnd steht Georg Belke fast täglich in der Sporthalle. „Die Pandemie hat so manchem Schüler die Fitness und die Beweglichkeit geraubt“, sagt der Sportpädagoge. Monatelang hatten Schüler auf Sportangebote in Schulen und Vereinen verzichten müssen. Das hat Folgen bis hin zu Gewichtszunahmen.

    Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Folgen der Corona-Pandemie und des Lockdowns abzufedern, hatten er und die Beauftragte für Präventionsangelegenheiten an der Martinus-Oberschule Haren, Ursula Schmitt-Senger, kurzerhand ein ganzheitliches Konzept zur Förderung von Gesundheit und Fitness aus dem Boden gestampft.

    Beweglichkeit ging verloren

    Viel Arbeit liegt hinter Schmitt-Senger und den Kollegen. Arbeit, die sich gelohnt hat. Das findet auch Schüler Hannes Büter. Der Schüler der achten Klasse ist begeistert von der Idee. Dabei hatte der Jugendliche sich als Handballer auch in der Corona-Zeit fit gehalten, war auch nicht sonderlich unsportlich geworden. Dennoch hatte die Beweglichkeit etwas gelitten. 

    Umso spannender ist für ihn das große Angebot beim Projekt. So hatte die Schule als Projektpartner das Fitnessstudio 3life gewinnen können: Ob beim Spinning, Krafttraining, beim Bewegungstraining oder gar beim Kamibo, einem ganzheitlichen Kraftausdauertraining, bei dem auch Schattenboxen auf dem Programm steht, Fitnesstrainer Sarah Mensen, Hermann Lammers und Luzia Schüer bringen die Schüler mächtig ins Schwitzen. 

    Überschüssige Energie wegen Corona

    Luzia Schür vom 3life-Fitnessstudio sieht dabei viele Vorteile im Projekt: „Die Schüler kommen mit viel überschüssiger Energie, die sich in der Pandemie aufgestaut hat und für die sie häufig kein Ventil haben." Zielgerichtete sportliche Aktivitäten, seien ein wichtiger Baustein, um Corona bedingte Defizite entgegenzuwirken, ist sie überzeugt.

    Das Angebot kommt derweil gut an, auch bei Hannes Büter: „Ich lerne neue Sportarten kennen, würde gern mehr darüber erfahren.“

    Doch Sport ohne gesunde Ernährung bringt wenig. „Deshalb war für uns von Beginn an klar, ein ganzheitliches Angebot zu schaffen“, erläutert Pädagogin Schmitt-Senger. Deshalb holte sie sich Unterstützung von den Landfrauen aus Haren. Die kennen sich aus. So sind unter anderem Heike Meutstege und Sylvia Vortherms speziell ausgebildet, bieten immer wieder Kurse in Schulen zur gesunden Ernährung an.

    Unterstützt von vielen weiteren Harener Landfrauen dürfen die Schüler so schnibbeln, kochen, vorbereiten und am Ende gemeinsam das zubereitete Mahl genießen. „Verwenden statt verschwenden steht dabei im Vordergrund“, erläutert Organisatorin Heike Meutstege. 

    Ernährung und Gesundheit

    Doch bevor es in die Küchen geht, lernen die Kinder vieles über Ernährung und Gesundheit. Altersgerecht durchlaufen alle einen Lernzirkel, lernen etwas über Herkunft von Nahrungsmitteln, Zusammensetzungen, Nährwerte und Makronährstoffe, also den Hauptenergielieferanten Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße.

    „Vielen ist der hohe Zuckergehalt in Speisen und Getränke gar nicht bewusst“, erläutert Schmitt-Senger. Sie ist überzeugt vom nachhaltigen Effekt des Angebotes. Fast 600 Schüler durchlaufen an mehreren Tagen daher die jeweiligen Stationen, bei den siebten Klassen wurden gar neun Klassen zugleich durchgeschleust.  

    Auf Fußball wegen Corona verzichten müssen

    Schülerin Hannah Lammers freut sich: „Das Projekt ist cool, obwohl es manchmal echt anstrengend ist.“ In der Corona-Zeit hatte sie des Öfteren auf das Fußballspiel verzichten müssen. „Ich bin häufig joggen gegangen, aber im Lockdown ist meine Kondition schon schlechter geworden“, meint sie. Deshalb sei das Projekt sicher hilfreich bei ihr und vielen Mitschülern, um wieder etwas fitter zu werden und dabei zu lernen, es auch zu bleiben.

    Das hofft unterdessen auch Sportlehrer Georg Belke. Deshalb freut er sich, dass seine Schule das Projekt nun alle zwei Jahre durchführen möchte und so nachhaltig die Fitness und Gesundheit der Schüler sowie unter Umständen auch der ganzen Familie fördert. Denn auch das bekommen die Kinder mit auf den Weg: „Sprecht mit den Eltern über Erlebtes, diskutiert über gesundes Essen, macht gemeinsam Sport“, sagt Belke. 

     

    Quelle: https://www.noz.de/lokales/haren/artikel/2456567/nach-corona-wie-die-harener-oberschule-ihre-schueler-wieder-fit-macht (Stand: 01.11.2021)

  • Erna de Vries ist tot

    Im Alter von 98 Jahren ist die Holocaust-Überlebende Erna de Vries aus Lathen vor wenigen Tagen verstorben. 

    Das Erzählen ihrer Geschichte war eine der zentralsten Aufgaben ihres Lebens. Über viele Jahre besuchte sie fast wöchentlich Schulen, um Schüler:innen die Geschichte und ihr Schicksal eindrücklich und anschaulich näher zu bringen.

    Auch wir sind froh und dankbar, sie als Gast bei uns an der Schule gehabt zu haben.

  • Impressionen vom Verkehrsprojekt der Harener Schulen

    Traditionell findet das Verkehrsprojekt in Haren seit vielen Jahren zu Beginn des Herbstes statt, um die Sicherheit der Harener Schüler:innen auf den Straßen in der dunklen Jahreszeit zu erhöhen. Nachdem es im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, konnte es am vergangenen Freitag wieder stattfinden. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten, die das Projekt möglich gemacht haben.

  • Flusspferde am Tanganjikasee

    Der Tanganjikasee ist der zweitgrößte See Afrikas. Außerdem ist er der zweittiefste See der Erde. In ihm lebt eine Vielzahl von Fischen, aber auch Flusspferde.

    Solche Hippos erstellten die Schüler:innen der Klasse 8d im Technik-Unterricht und präsentierten sie in der passenden Umgebung. Aus Plastikfolie, Holzresten, Sand, Steinen und Grünzeug entstand eine interessante Seenlandschaft für die Flusspferde.

    Traurig waren alle Schüler:innen, als der Tanganjikasee wieder abgebaut werden musste. Allen bleibt aber ein selbstgestalteter Stifthalter in Form eines Hippos als Erinnerung.

    Achtung: In diesem Text versteckt sich ein sachlicher Fehler. Der/Die Schüler*in der Martinus – Oberschule der/die als erste/r vor den Herbstferien persönlich zu Frau Südkamp kommt und den Fehler meldet, bekommt einen kleinen Preis.

  • Bären, Löwen, Tiger und Co.

    Am 11.10. fuhren die beiden Sprachlernklassen in den Naturzoo nach Osnabrück. Für einige Schüler:innen der Sprachlernklasse war das die erste Begegnung mit den wilden Tieren. Bei bestem Wetter bestaunten sie die heulenden Wölfe und die flinken Polarfüchse. 

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