Die Schüler:innen, des Profils Gesundheit und Soziales bastelten in der letzten Schulwoche vor den Osterferien für die Bewohner des Seniorenzentrums St. Martinus-Haren kleine Palmsträuße. Eigentlich sollte in diesem Schulhalbjahr die aktive Zusammenarbeit wieder starten, aber coronabedingt war dies leider nicht möglich. Nun wollen wir auf diesem Weg zeigen, dass wir uns gerade in dieser schwierigen Zeit besonders verbunden fühlen. Stellvertretend für alle Schüler:innen überreichten Nils, Lina, Fiona, Lara und Sina in Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Griep und Frau Schmitt-Senger die Palmsträuße an Frau Schmidt und Herrn Dierker vom Seniorenzentrum.
Bei der Firma Knoll aus Haren-Erika fand im März unter dem Motto „Bau…ist cooler…als du denkst“ ein Tag der Ausbildung statt, zu dem unsere Klassen 9a und 9b eingeladen waren.
Mit dem Bus ging es am Morgen in Richtung des Firmengeländes von Knoll, wo den Schüler:innen dann in verschiedenen Workshops Ausbildungs-berufe vorgestellt wurden, für die die Firma Knoll Ausbildungsplätze anbietet.
So konnten die Schüler:innen bspw. in typische Tätigkeiten von Baugeräteführer:innen, Metall-bauer:innen, Fachinformatiker:innen oder auch von Bürokaufleuten hineinschnuppern.
Zudem gab es Einblicke in verschiedene Projekte, die von der Firma Knoll durchgeführt werden und ihnen wurden Tipps zum erfolgreichen Bewerben sowie Ratschläge für ein gelungenes Vorstellungsgespräch gegeben.
Den Abschluss für diesen gelungenen Vormittag bildete dann ein Imbiss auf dem Firmengelände, den die Firma für alle organisiert hatte.
Am Montag hat die Kreativ-AG Eier gefärbt. Und obwohl viele Schüler:innen aus der Gruppe nicht dabei sein konnten, kam bei den verbliebenen Mitgliedern Oster-Stimmung auf. Rebeka Racz (6B) war besonders produktiv und färbte sehr viele Ostereier. Um die unterschiedlich gefärbten Eier mit verschiedenen Designs zu versehen, wurde ein weißer Wachsmaler benutzt, was ihnen einen besonders individuellen Charakter verlieh. Ein guter Tipp für alle, die demnächst auch Zuhause Ostereier färben.
Auch am diesjährigen Schnuppertag nahmen wieder viele interessierte Schüler:innen der Grundschulen teil, um sich unsere Schule genauer anzuschauen. Zunächst wurden Eltern und Schüler:innen von Frau Hagel begrüßt und mit den wichtigsten Informationen versorgt. Anschließend konnten die Besucher selbstständig oder mithilfe unserer Paten die verschiedenen Räumlichkeiten und Angebote unserer Schule erkunden. Die Lehrkräfte der verschiedenen Fachbereiche und Nachmittagsangebote hatten jeweils kleine Aktionen und Ausstellungen vorbereitet, um anschaulich zu demonstrieren, was die kommenden Schüler:innen bei uns erwartet. So konnte man bspw. in verschiedene Fremdsprachen hineinschnuppern, in den Naturwissenschaftsräumen einen Blick durchs Mikroskop werfen oder sich im Werkraum beim Löten und Basteln ausprobieren. Außerdem konnte man im Musikraum einige Songs der Schülerband hören oder eigene Drucke im Kunstraum herstellen. Bei all den neuen Eindrücken wurden die Besucher:innen mit kleinen Leckereien aus der Schulküche versorgt. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal unseren Paten und Patinnen für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir hatten einen tollen Nachmittag, mit vielen netten Gesprächen und freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen im Mai.
In schwierigen Zeiten rückt die Welt ein Stück weit enger zusammen: Millionen Flüchtlinge mussten ihr Zuhause aufgrund des Krieges in der Ukraine von heute auf morgen verlassen, wurden von Familie und Freunden getrennt und stehen nun vor einer ungewissen Zukunft. Der Krieg in der Ukraine hat für Fassungslosigkeit gesorgt, aber gleichzeitig auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.
In den vergangenen Tagen haben Schüler:innen und Lehrer:innen der Martinus-Oberschule Haren Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Ausrüstung, Decken, Bettwäsche sowie warme Kleidung gesammelt, um für die vielen Kriegsflüchtlinge und Hinterbliebenen in der Ukraine Hilfe zu leisten. Hierbei kamen insgesamt 65 Kartons an Sachspenden zusammen, welche am Donnerstagabend der Hilfsorganisation Helping Hands e.V. übergeben wurden und schon bald mit dem LKW die Ukraine erreichen sollen. Vor Ort besteht Kontakt zu einem ukrainischen Arzt im Westen des Landes (Lwiw, deutsch: Lemberg), der die weitere Verteilung der Hilfsgüter koordiniert.
Mit dieser Hilfsaktion zeigte sich eindrucksvoll, dass an der Martinus-Oberschule Haren Wertvorstellungen wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Anteilnahme nicht nur großgeschrieben, sondern auch aktiv von der Schulgemeinschaft gelebt werden.
Bereits seit vielen Jahren ist das Projekt „Judentum begreifen“ ein fester Bestandteil unseres jährlichen Schulprogramms. Dieses Projekt wird gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück umgesetzt. In diesem Jahr besuchten uns die Gemeindemitglieder Inessa Goldman und Shimon Motsa, um unseren 7ten Klassen von Gewohnheiten und Ritualen des Judentums zu berichteten. In diesem Rahmen zeigten sie typische Gegenstände ihres Glaubens, u.a. eine wertvolle Torarolle. Dabei ist das Programm bewusst interaktiv angelegt. Die Schüler:innen werden animiert sich mit verschiedenen Gegenständen zu beschäftigen, zu fühlen, zu schmecken und auszuprobieren. Einzelne Schüler kleideten sich beispielsweise mit der Kippa (Kopfbedeckung), dem Tallit (Gebetsmantel) oder der Tefillin (Gebetsriemen) ein. Auch den mitgebrachten Schofarhörnern konnten von den Jugendlichen einige Töne entlockt werden. Sogar von einem koscheren Festtagsbrot durfte probiert werden. Filmbeiträge der jüdischen Gemeinde, die während der Coronazeit entstanden, unterstützten die Einsicht in den religiösen Alltag der Juden. Viele interessierte Fragen und gute Gespräche rundeten den Vormittag ab. Zielsetzung des Projektes ist es, offene Fragen in Bezug auf das Judentum zu klären, detaillierte und persönliche Einblicke in den religiösen Alltag zu geben und Hemmnisse gegenüber anderen Religionen abzubauen.
Voller Entsetzen und mit großer Sprachlosigkeit haben wir in der letzten Woche vom Krieg in der Ukraine erfahren. Gemeinsam mit unseren Schüler:innen haben wir immer wieder über die Geschehnisse und die neuesten Entwicklungen gesprochen, haben versucht Klarheit in das Chaos der Informationen zu bringen und Ängste zu nehmen. Uns als Schulgemeinschaft ist es wichtig, uns entschieden gegen Krieg und für Frieden zu positionieren. Wir sind in Gedanken bei allen Menschen, die unter diesem Konflikt leiden müssen und hoffen inständig auf ein baldiges Ende.
Frau Giest schilderte in der letzten Woche den Klassen 10d und 10c ihr Leben und ihre Erfahrungen aus der DDR und konnte als Zeitzeugin für einen wichtigen Abschnitt der deutschen Geschichte fungieren. In diesem Schuljahr beschäftigt sich der Jahrgang 10 mit der Geschichte der deutschen Teilung und konnte die im Unterricht durchgenommenen Inhalte mit den persönlichen Eindrücken von Frau Giest vergleichen.
Frau Giest ist in Calbe/Saale (Sachsen-Anhalt), also im Gebiet der ehemaligen DDR aufgewachsen. Sie berichtete kurz über ihre Schulausbildung bis hin zum Abitur und ihrem Studium. Zu Beginn des Interviews wollten die Schülerinnen und Schüler etwas über die Zeit als Jugendliche in der DDR erfahren. Frau Giest schilderte ihre positiven Erfahrungen mit der FDJ (Freie Deutsche Jugend, Jugendorganisation der DDR) und die vielen Freizeitangebote, die es für Kinder und Jugendliche in der DDR gab. Sie waren meist kostenlos oder für geringe Monatsbeiträge für jeden nutzbar. Dazu hatte Frau Giest einige Mitgliedshefte mitgebracht, durch die man einen interessanten Einblick in die Satzungen der Organisationen erhielt. Außerdem konnten sich die Schülerinnen und Schüler Abzeichen, die unter anderem für besondere Leistungen verliehen wurden, ansehen.
Zudem erzählte sie von der Planwirtschaft und ihren Folgen. Sie ging darauf ein, dass es doch hier und da Engpässe bei bestimmten Warenlieferungen gab. An Grundnahrungsmitteln habe es jedoch nie gemangelt. Die Warenvielfalt war auf das Wesentliche ausgerichtet. So gab es in der DDR beispielsweise weniger Variationen von einem Lebensmittel. Lebensmittel kamen aus der Region oder wurden aus dem sozialistischen Ausland bezogen. Diese seien zudem auch sehr preiswert gewesen und hatten festgelegte Preise, egal wo sie gekauft wurden.
Den Fall der Mauer habe sie erlebt, als sie als Lehrerin auf Klassenfahrt nahe Potsdam war. Dort konnte sie nicht glauben, was im Radio erzählt wurde.
Durch die interessanten Ausführungen von Frau Giest konnten die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Einblick in die Geschichte bekommen und erleben, wie die Gegebenheiten der DDR von jemanden wahrgenommen wurden, der dort gelebt hat.
Wir danken Frau Giest, dass sie ihre Erfahrungen mit uns geteilt hat und uns einen Einblick in den Alltag in der DDR geben konnte!
Zum Abschluss der Steinzeit AG besuchten Schüler:innen aus dem Jahrgang 5 das archäo-logische Museum in Meppen. Sie hatten sich im vergangenen Halbjahr unter Anleitung von zwei Museumspädagog:innen des Museums mit dieser frühesten Epoche der Menschheitsgeschichte beschäftigt. Neben der theoretischen Wissens-vermittlung stand vor allem der Spaß und die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema im Vordergrund. Es wurde gebastelt, mit Pfeil und Bogen geschossen, getöpfert, Schmuck aus Natur-materialien hergestellt und vieles mehr. Die AG fand in Kooperation mit dem archäologisches Museum in Meppen statt. Hier bekamen die "Steinzeit AG Kinder" nun noch eine exklusive Führung, bei der immer wieder Bezug darauf genommen wurde, wie diese Epoche hier bei uns im Emsland ausgesehen hat. Das war ein lehrreicher und schöner Nach-mittag!
Die Lehrkräfte der Martinus-Oberschule Haren nutzten den gestrigen Tag, um sich intensiv mit der neuen technischen Ausstattung vertraut zu machen. Die neuen Geräte vereinfachen den Zugriff auf die digitalen Unterrichtsvorbereitungen, erleichtern die Kommunikation und den Austausch von Materialien mit Schüler:innen und ermöglichen eine Vielzahl neuer Unterrichtsmethoden im digitalen Bereich. Um sich mit der Handhabung der neuen Geräte und den Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Programme vertraut zu machen und diese auch direkt nutzen zu können, hatte Dominik Elixmann, der Beauftragte für Digitalisierung, gemeinsam mit dem Didaktischen Leiter Michael Berenzen und dem stellvertretenden Schulleiter Jan Tieben ein umfassendes Einarbeitungskonzept entwickelt, mithilfe dessen sie die Kolleg:innen bis in den Nachmittag hinein schulten.
Die Schulgemeinschaft der Martinus-Oberschule verabschiedet sich von Paul Esders, der uns in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt hat, zuletzt als Feuerwehrkraft. Wir bedanken uns für seine gute Arbeit und werden ihn als Kollegen vermissen. Für seine künftige Arbeit in England wünschen wir ihm alles Gute.
Corona-Infektion:
ABER:
Quarantäne:
Quelle:
Die Schüler:innen des Profils Gesundheit und Soziales aus den Klassen 9 und 10 haben auch in diesem Jahr wieder Weihnachtskarten für die Bewohner:innen des Seniorenzentrums St. Martinus gebastelt. Dabei wurden der Kreativität in der Gestaltung der Karten keine Grenzen gesetzt. Mit kleinen Gedichten und weihnachtlichen Sprüchen soll so den Bewohner:innen eine Freude zum Weihnachtsfest gemacht werden.
... wird die riesige Wasserrutsche im Hallenbad Haren aufgestellt. Das aufblasbare Highlight faszinierte auch in diesem Jahr die Schüler:innen der Klasse 6c beim Weihnachtsschwimmen. Die Matten, Reifen und Bälle wurden gerne zum Spielen genutzt und bereiteten den Kindern viel Freude. Letztes Jahr musste wegen Corona leider auf das weihnachtliche Baden verzichtet werden. Umso dankbarer sind wir, dass die Bademeister trotz der kleinen Gruppe keine Mühen gescheut haben, um den Schüler:innen bei lauter Weihnachtsmusik einen schönen Vormittag zu bescheren.